Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie

Stiftungszweck:
Die DGTI hat die gemeinnützige Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie mit der Zweckwidmung der Förderung der Forschung auf den in der der Transfusionsmedizin oder Immunhämatologie eingerichtet.

Welche Projekte werden gefördert?
Die Stiftung fördert auf Antrag wissenschaftliche Projekte, die in gemeinnützigen Einrichtungen oder bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts durchgeführt werden. Ziel der Stiftung ist es, für einen begrenzten Zeitraum die Durchführung eines Forschungs-Projektes zu ermöglichen. In Frage kommt etwa eine Finanzierung, um die Machbarkeit eines größeren Projektes oder zu klären, ein Vorprojekt zu fördern, das geeignet ist, größeres DFG- oder EU-Projekt ein zu reichen oder auch Projektgemeinschaften betrieben von mehreren Forschern aus verschiedenen Institutionen zu fördern. Auch Netzwerke zur Forschung innerhalb der DGTI werden gefördert.

Wonach richtet sich die Förderhöhe?
Eine Förderung richtet sich an den finanziellen Voraussetzungen der Stiftung und der Beurteilung des Forschungsprojektes. Der Umfang eines möglichen Förderrahmens wird durch den jährlichen finanziellen Ertrag der Stiftung bestimmt. Dieser kann schwanken. Im eingereichten Forschungsprojekt muss ein Finanzplan und ein Budget enthalten sein. Die Entscheidung über eine Förderung orientiert sich an der Begründung im Antrag und der Relevanz der Projekte unter Berücksichtigung der Mittel, welche der Stiftung im Projektzeitraum voraussichtlich zur Verfügung stehen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden können: übersichtliche Projekte mit einem kurz bis mittelfristigen Zeitrahmen,  anteilige Personalkosten für eine begrenzte Dauer, anteilige Gerätekosten, Laboraufenthalte von Nachwuchswissenschaftlern als Stipendiaten zur Erlernung oder Durchführung spezieller Techniken, Sachmittel für Reagenzien und andere Verbrauchsmaterialien.

Was ist nicht möglich?
Projektförderungen über längere Zeiträume sind in der Regel nicht in der Zielsetzung der Stiftung. Auch umfangreiche Personalkosten, Investitionen oder Großgeräte können nicht beantragt werden. Forschungsprojekte, die keine ausreichende Unterlage zur sicheren Fertigstellung haben können abgewiesen werden.

Wie stellt man einen Antrag?
Anträge an die Stiftung sind an den Vorstand der Stiftung zu richten und sollen sich im Prinzip an den Regeln für DFG-Anträge orientieren. Dazu gehört eine Gliederung des Antrags in folgende Abschnitte: Stand der Wissenschaft, eigene Fragestellung und Vorarbeiten, Programm und Ziel des Projektes, Aufstellung und Begründung der beantragten Mittel und deren Verwendungszweck, Einschätzung der Bedeutung des Projektes, Machbarkeit und Erfolgsaussichten. Eine Förderung von Projekten, die bereits durch andere Drittmittelgeber gefördert werden, ist nicht möglich.

Bewilligung
Die geförderten Projekte müssen sich an dem Stiftungszweck orientieren. Mit der Bewilligung einer Förderung übernimmt der Antragsteller die Pflicht zur Vorlage eines Zwischen- und Abschlussberichtes sowie von Belegexemplaren der aus dem geförderten Projekt hervorgehenden wissenschaftlichen Publikationen und eines Verwendungsnachweises, aus dem die sachgemäße Verwendung der Mittel hervorgeht. Ein Restbetrag wird einbehalten bis diese Berichte vom Vorstand der Stiftung als ausreichend bewertet worden sind.

Welche Verpflichtungen hat ein Projektwerber?
Die erzielten Ergebnisse der geförderten Projekte sind der Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen in der üblichen Form als Publikation und Tagungsbeiträge. Auf die Förderung des Projektes durch die Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie ist in den Veröffentlichungen und bei Vorträgen ausdrücklich hinzuweisen.

Der Stiftungsvorstand nimmt die Projektanträge entgegen und bewertet sie.

Ihren Antrag senden Sie an
BurgerR@rki.de und marcell.heim@med.ovgu.de

Stiftungsvorstand
Prof Reinhard Burger (Vorsitzender), Dr Volker van Rüth, Prof Reinhold Eckstein

Einmal jährlich tagt der Beirat der Stiftung und erhält vom Stiftungsvorstand einen Bericht zu den Anträgen, dem Vermögen und der Jahresabrechnung.

Beirat
Prof Hermann Eichler (ex officio als erster Vorsitzender DGTI), Prof Peter Horn (ex officio als Schatzmeister DGTI), Prof Hubert Schrezenmeier(ex officio als zweiter Vorsitzender DGTI), Prof Torsten Tonn, Prof Dagmar Barz, Prof Marcell Heim, Prof Norbert Müller.