Die DGTI hat die gemeinnützige Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie eingerichtet mit der Zweckwidmung der Förderung der Forschung auf den Gebieten der Transfusionsmedizin und Immunhämatologie.
Karl-Landsteiner-Stipendium
der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI)
Die Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) schreibt erstmals das Karl-Landsteiner-Stipendium aus.
Mit dem Stipendium fördert die Stiftung herausragende wissenschaftliche Projekte im Bereich der Transfusionsmedizin und Immunhämatologie. Ziel ist es, exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in einer frühen Karrierephase die Möglichkeit zu geben, ein eigenständiges Forschungsvorhaben an einer externen wissenschaftlichen Einrichtung im In- oder Ausland durchzuführen und damit ihre wissenschaftliche Profilbildung sowie die Weiterentwicklung unseres Fachgebiets nachhaltig zu stärken.
Engagierte promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem innovativen, fachlich relevanten und wissenschaftlich anspruchsvollen Projektvorhaben sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben.
Ausschreibungsdetails
Bewerbungsvoraussetzungen
Bewerben können sich promovierte Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich der Transfusionsmedizin, Immunhämatologie oder angrenzender wissenschaftlicher Disziplinen mit klarem Bezug zu diesen Fachgebieten.
Voraussetzung ist ein exzellentes, innovatives und eigenständiges Forschungsprojekt an einer externen Forschungseinrichtung im In- oder Ausland, das einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Transfusionsmedizin und Immunhämatologie erwarten lässt.
Bewerbung
Interessierte Kandidatinnen und Kandidaten werden gebeten, ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum
30. November 2026 elektronisch einzureichen an: g.bein@dgti-stiftung.de
Die Bewerbung soll insbesondere folgende Unterlagen enthalten:
Bei der Antragstellung sind die Grundsätze und formalen Anforderungen des Walter-Benjamin-Programms der DFG entsprechend zu berücksichtigen. Die Begutachtung der Anträge erfolgt nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Die Bewilligung ist für Februar 2027 vorgesehen.
Auszahlung und Mittelverwendung
Das Karl-Landsteiner-Stipendium wird als zweckgebundene wissenschaftliche Förderung gewährt. Es begründet kein Arbeitsverhältnis mit der Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie oder der DGTI.
Die Auszahlung erfolgt vorzugsweise an die aufnehmende oder entsendende wissenschaftliche Einrichtung der Stipendiatin oder des Stipendiaten, sofern diese die administrative Abwicklung der Förderung übernimmt, beispielsweise im Rahmen einer wissenschaftlichen Freistellung, Rotationsstelle oder vergleichbaren projektbezogenen Struktur. Eine unmittelbare Auszahlung an die Stipendiatin oder den Stipendiaten kann im Einzelfall erfolgen, sofern dies mit dem Förderzweck, den einschlägigen Richtlinien und den administrativen Anforderungen vereinbar ist.
Die Mittel sind ausschließlich für das bewilligte Forschungsvorhaben zu verwenden. Förderfähig sind insbesondere projektbezogene Personal-, Sach- und Reisekosten in Anlehnung an die jeweils geltenden Förderrichtlinien des Walter-Benjamin-Programms der DFG. Die konkrete Ausgestaltung der Auszahlung und Mittelverwendung wird im Bewilligungsschreiben festgelegt.
Berichtspflichten
Die Stipendiatin beziehungsweise der Stipendiat verpflichtet sich, der Stiftung innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der geförderten Forschungsarbeiten einen schriftlichen Abschlussbericht vorzulegen. Der Bericht soll den Projektverlauf, die erzielten Ergebnisse, etwaige Abweichungen vom ursprünglichen Arbeitsplan sowie die wissenschaftliche Bedeutung der Ergebnisse darstellen.
Eine Präsentation der geförderten Forschungsarbeit im Rahmen der Junior Academy Hemotherapy sowie auf einer Jahrestagung der DGTI ist vorgesehen.
In allen aus dem geförderten Projekt hervorgehenden wissenschaftlichen Publikationen, Abstracts, Vorträgen, Posterbeiträgen oder sonstigen Veröffentlichungen ist auf die Förderung durch das Karl-Landsteiner-Stipendium hinzuweisen. Hierfür ist folgende Formulierung zu verwenden:
„This research was supported by the Karl Landsteiner Grant of the Foundation for Transfusion Medicine and Immunohematology / German Society for Transfusion Medicine and Immunohematology (DGTI).“
Über Karl Landsteiner
Das Stipendium trägt den Namen von Karl Landsteiner (1868-1943), einem österreichisch-US-amerikanischen Pathologen und Serologen, dessen Entdeckung des ABO-Blutgruppensystems im Jahr 1901 die moderne Medizin grundlegend veränderte.
Als Träger des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin 1930 legte Landsteiner durch wissenschaftliche Präzision, methodische Klarheit und außergewöhnliche Innovationskraft wesentliche Grundlagen für die moderne Transfusionsmedizin, Immunhämatologie und Transplantationsmedizin.
Mit dem Karl-Landsteiner-Stipendium würdigt die Stiftung diesen wissenschaftlichen Geist und möchte junge Forscherinnen und Forscher darin unterstützen, durch exzellente Forschung neue Impulse für unser Fachgebiet zu setzen.
Für den Vorstand der Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie,
Prof. em. Dr. med. Gregor Bein - Vorsitzender des Vorstands
Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie
Geschäftsstelle: c/o Prof. Dr. med. Kai Gutensohn, Anne-Frank-Str. 12, 22587 Hamburg
Sitz der Stiftung: Offenbach am Main
Transparenzregister EKRN: DE519330250631
Vorsitzender des Vorstands: Prof. em. Dr. med. Gregor Bein
Stellvertretender Vorsitzender: Prof. Dr. med. Sigfried Görg
Schatzmeister: Prof. Dr. Kai Gutensohn
Einmal jährlich tagt der Beirat der Stiftung und erhält vom Stiftungsvorstand einen Bericht zu den Anträgen, dem Vermögen und der Jahresabrechnung. Eine Zusammenfassung der Stiftungsaktivitäten wird jeweils anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung vorgestellt.
Beirat
Frau PD Dr. med. Kristina Hölig, Herr Prof. Dr. med. V. Kiefel, Frau Prof. Dagmar Barz, Herr Prof. Torsten Tonn, Frau Prof. Althaus